Pressemitteilung


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Guntershausen
Stadtteilrundgang

Bürgernah und ansprechbar: Im Stadtteil Guntershausen fand am 29. Juli 2021 ein weiterer Stadtteilrundgang mit Bürgermeisterkandidat Henry Richter statt.

Stadtteilrundgang Guntershausen

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Am 29. Juli fand der gut besuchte Stadtteilrundgang mit dem Bürgermeisterkandidaten Henry Richter in Baunatal-Guntershausen statt.

Nach einer kurzen Begrüßung stellte der parteilose Bürgermeisterkandidat seine Konzepte für die städtische Weiterentwicklung vor. Ein Schwerpunkt seiner Konzeption ist die Neubelebung und Gestaltung der Baunataler Innenstadt. „Um unsere Innenstadt zu beleben, müssen wir sie attraktiver gestalten. Dazu gehört meiner Meinung nach, die Schaffung von Wohlfühlorten, also Orte, wo Menschen gern verweilen, um sich zu treffen, zu plaudern oder auch ein Buch zu lesen.“

Diese Form von Attraktivitätssteigerung könnte sich positiv auf die Einkaufs- und Erlebnisqualität auswirken. Es soll nicht nur ein Konzept für die Innenstadt sein, sondern gleichermaßen in allen Stadtteilen angewendet werden. Ich möchte mehr dezentrale Orte der Begegnung etablieren, wo wieder Kunst und Kultur stattfinden“, so Henry Richter.

Bei dem Rundgang wurden mit unserem Bürgermeisterkandidaten zahlreiche Themen angesprochen und diskutiert, die für die Weiterentwicklung des Stadtteils von hohem Stellenwert sind.

Situation im Turn- und Sportverein TSV-Guntershausen

Der Vorsitzende Jochen Soose und die Stellvertreterin Vera Wollrath stellten die Vereinsarbeit mit ihren zahlreichen sportlichen Angeboten dar. Der Verein würde sich von der Stadt eine bessere Unterstützung wünschen, die an die Finanzierungen der Vereine in städtischen Liegenschaften angeglichen ist. Der Vorsitzende führte weiter aus: „Früher wurden Kleinreparaturen, wie z.B. der Austausch von Wasserhähnen unbürokratisch durch den Bauhof ausgeführt. Heute muss der Verein eine Firma damit beauftragen, was mit erheblichen Kosten verbunden ist.“

Ein wichtiges Anliegen ist die innerörtliche Sportentwicklung, welche den Verein beschäftigt.

Henry Richter sagte zu, dass er sich bei einem Extratermin detaillierter über die Situation des Vereins informieren wolle.

Wohnbebauung auf dem Gelände der Chemiefabrik

Der Rundgang führte zum Gelände der ehemaligen und einsturzgefährdeten Chemiefabrik. Laut Mitteilungen aus dem Baunataler Rathaus und der lokalen Presse liegt eine Bauvoranfrage für den Bau eines Wohnquartiers mit 180 Wohneinheiten vor.

Bevor das Projekt beginnen könne, müssten nach Einschätzung aller Beteiligten entsprechende Bodenprüfungen auf mögliche Verunreinigungen durchgeführt werden. Ein Wunsch wäre es, möglichst in ökologischer Bauweise das Wohnquartier zu bauen.

Henry Richter betonte, dass eine „Verdichtung der Bebauung nach innen“, also das Nutzen bestehender Objekte bzw. schon erschlossener Grundstücke sinnvoll sei, was hier gegeben ist.

Verlegung des R1-Radwegs

Ein weiterer Punkt des Rundganges lag unterhalb des Firma Sinning, wo es seit langer Zeit Überlegungen für die Umlegung des R1 gäbe.

Der Biologe Juri Stölzner stellte verschiedenen Planungsvarianten mit unterschiedlichen Effekten für den Hochwasser und Artenschutz dar.

Es schloss sich eine rege Diskussion bezüglich der Kosten und möglicher Bewilligung von Fördermitteln an. Henry Richter sprach von der Erforderlichkeit einer Verlegung und der möglichen Wegführung. Die Grünen im Stadtparlament hatten dazu in den Haushaltsberatungen bereits einen entsprechenden Antrag gestellt: „Es wäre schön gewesen, wenn die Mehrheit des Baunataler Stadtparlamentes für den Haushaltsantrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gestimmt hätte“, so die Stadträtin Juliane Kothe. So ist das Problem leider weiter ungelöst.

Von den Teilnehmern*innen wurde für die Umlegung des R1 vorgeschlagen, Lösungsmöglichkeiten durch Einbeziehung des ADFC und von Vorschlägen aus der Bevölkerung zu finden.

Spielplätze – Baunafurt – Festplatz

Die nächsten Anlaufstellen waren der zentrale Dorfspielplatz, die Baunafurt sowie der ehemalige Festplatz von Guntershausen.

Henry Richter zeigte sich begeistert von dem idyllischen gelegenen Gelände.

Für Guntershausen müsste ein Gesamtkonzept für Spiel- und Aufenthaltsorte für Kinder- und Jugendliche und die Bedarfe von Erwachsenen entwickelt werden. „Es kann nicht sein, dass unsere ältere Generation keine Möglichkeiten vor Ort mehr zum Einkaufen oder zum Geldabheben haben. Wir müssen Wege für eine gute Nahversorgung angehen, Kommunen wie Rasdorf gelingt es bereits“, so der Kandidat.

An der Baunafurt wurde vorgeschlagen, die städtischen Mäharbeiten zu erweitern, um einen Wasserspielplatz zu installieren. Henry Richter stimmte den Vorschlag zu, man könnte mit einfachen Mitteln einen schönen Treffpunkt für Familien mit Kindern generieren, zumal schon Toilettenanlagen vorhanden sind.

Auf dem Guntershäuser Festplatz konnte der Kandidat nur noch seine Verwunderung äußern: „Mir war nicht bewusst, dass wir in Guntershausen einen Festplatz haben, welcher für ca. 50.000, - Euro ertüchtigt wurde und der seit 15 Jahren nicht mehr genutzt wurde.

Dieser Ort wäre ideal für einen Treffpunkt für Kinder- und Jugendliche, spontan denke ich an den neuen Outdoor-Spielplatz in Edermünde-Besse, so etwas könnte ich mir vorstellen.

Leider fehlt auch ein Gesamtkonzept für Guntershausen“, so Henry Richter.

Henry Richter bedankte sich für die rege, engagierte Teilnahme und sicherte zu, die zahlreichen, wichtigen Themen sehr ernst zu nehmen und in die politische Arbeit mit einzubeziehen.


Bild 1: Besichtigung auf dem ehemaligem Fabrikgelände


Bild 2: Unter dem Viadukt


Bild 3: Entlang des Radwegs

Weitere Informationen zum Bürgermeisterkandidaten Henry Richter erhalten Sie unter https://henryrichter.de